44. BImSchV

44. BImSchV

Wen betrifft die 44. BImSchV und was sind die neuen Anforderungen?

Die 44. Bundes-Immissionsschutzverordnung ist die Umsetzung der MCP-Richtlinie der Europ?ischen Union und wurde am 14.12.2018 beschlossen. Sie ist am 20.06.2019 in Kraft getreten.

Sie betrifft Gasturbinen und Verbrennungsmotoranlagen mit einer mittelgro?en Feuerungsw?rmeleistung von 1 bis 50 Megawatt, auch wenn sie nicht genehmigungsbed?rftig sind. F?r Feuerungsanlagen ab 50 MW gilt weiterhin die 13. BImSchV. Nicht genehmigungsbed?rftige Anlagen k?nnen sich wie bisher an die 1. BImSchV halten.

Die 44. BImSchV sieht neue Forderungen hinsichtlich der Emissionsgrenzwerte und die ?berwachung Ihrer Anlage vor. Neben k?rzeren Messintervallen gibt es neue Verpflichtungen zu Dokumentationen und Nachweisen.

Es betrifft die Grenzwerte f?r Formaldehyd, Schwefeldioxid, Stickstoffdioxid und Staub. Gerade bei Formaldehyd hatte die TA Luft bisher f?r Abgase bei Magermotoren noch eine Konzentration von 60 mg/Nm? vorgesehen; nun sind es 20 mg/Nm? f?r neue und 30 mg/Nm? f?r bestehende Anlagen. F?r Stickstoffdioxid hat der Gesetzgeber die TA Luft mit 100 statt 500 mg/Nm? weit reduziert. Dieser Grenzwert ist nur mithilfe eines SCR Katalysators mit Harnstoffdosierung zu erreichen. Bis die Verordnung in Kraft tritt, haben die meisten Katalysatoren ihre Lebensdauer sowieso erreicht.

Weitere Informationen erhalten Sie unter https://emission-partner.de/de/abgasmessung/44-bimschv/

Keywords:44. BImSchV, Emissionsgrenzwerte, ?berwachung Ihrer Anlage, Formaldehyd, Schwefeldioxid, Stickstoffdioxid, Staub

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