ARAG: Aktuelle Cyber-Risiken

ARAG: Aktuelle Cyber-Risiken

ARAG IT-Experten mit aktuellen Warnungen aus der Welt der Technik

+++ Polizei-Warnung vor E-Mail-Betrug +++
Die ARAG IT-Experten weisen Kunden des Internetdienst-Anbieters IONOS (vorher 1&1) darauf hin, dass laut Landeskriminalamt (LKA) Niedersachsen gleich zwei Arten betr?gerischer E-Mails im Umlauf sind, in denen Kunden gebeten werden, Links zu ?ffnen oder Anh?nge anzuklicken. Eine Variante t?uscht vor, dass das E-Mail-Postfach innerhalb von 24 Stunden abl?uft, die andere Variante spricht von dringendem Handlungsbedarf aufgrund ge?nderter Gesch?ftsbedingungen. Wer den Link oder die anh?ngende Datei anklickt, landet auf einer gef?lschten Website, auf der er entsprechende Daten eintragen soll. Das Problem: Die gefakte Login-Seite sieht der echten IONOS -Seite sehr ?hnlich, so dass Betroffene wom?glich keinen Verdacht sch?pfen. Die ARAG IT-Experten raten, sich nicht von vermeintlich ablaufenden Zeitfenstern unter Druck setzen zu lassen, auf keinen Fall auf Links oder Anh?nge zu klicken und umgehend seinen Anbieter zu kontaktieren, um herauszufinden, ob es wirklich Probleme mit dem E-Mail-Konto gibt. Wer eine eigene Internetseite betreibt, kann seine Mail-Adresse sch?tzen, indem er sie im Impressum nicht als Text, sondern als Bild ver?ffentlicht. So kann die Adresse nicht gefunden werden.
Sie wollen mehr erfahren? Lesen Sie die aktuelle Meldung des LKA Niedersachsen.

+++ Schadsoftware “Godfather” greift Banking-Apps an +++
Eine Schadsoftware mit dem Namen “Godfather” (deutsch: Pate, Taufzeuge) versucht aktuell, an die Login-Daten der Nutzer von Banking- und Krypto-Apps heranzukommen. Die ARAG IT-Experten weisen auf eine entsprechende Warnung der Bundesanstalt f?r Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) hin, nach deren Angabe rund 400 Apps betroffen sein k?nnten, unter anderem von deutschen Betreibern. W?hrend noch nicht klar ist, wie die Software die Endger?te infiziert, ist bekannt, wie die Cyber-Kriminellen vorgehen: Nutzer werden auf gef?lschte Websites geleitet. Wer sich dort einloggt, ?bermittelt den Betr?gern direkt seine Zugangsdaten. Dar?ber hinaus verschickt die Schadsoftware Push-Benachrichtigungen, um an Zugangscodes f?r die Apps zu gelangen. Mit diesen Codes ist der Zugriff auf die Konten der App-Nutzer m?glich.
Sie wollen mehr erfahren? Lesen Sie die aktuelle Warnung der BaFin.

+++ Gef?hrliche Kindersicherungs-Apps +++
Eigentlich sollen sie Kinder sch?tzen: Mit Kindersicherungs-Apps k?nnen nicht altersgerechte Internet-Inhalte gesperrt, die Nutzungszeiten eingeschr?nkt oder der Nachwuchs ?berwacht werden. Unabh?ngig von der Frage, wie es beim Einsatz solcher Apps um die Privatsph?re der jungen Nutzer bestellt ist, haben Sicherheitsforscher eines Cybersecurity-Beratungsunternehmens mehrere Sicherheitsl?cken von beliebten Android-Apps gefunden. Dadurch k?nnen Angreifer beispielsweise personenbezogene Daten von Kindern auslesen. Laut ARAG IT-Experten k?nnen versierte Kids durch diese Schwachstellen zudem die elterlichen Einschr?nkungen relativ leicht umgehen oder sogar den Spie? umdrehen und die Ger?te ihrer Eltern hacken, um z. B. an Login-Daten zu gelangen. Bei vielen Kindersicherungs-Apps werden dar?ber hinaus die Daten unverschl?sselt an den Server der App-Anbieter ?bermittelt, so dass sensible Daten mitgelesen werden k?nnen. Laut der Sicherheitsforscher sind die Anbieter informiert, damit die Sicherheitsl?cken geschlossen werden k?nnen.

+++ Gef?lschte Telegram-App auf dem Markt +++
ARAG IT-Experten warnen vor einer falschen Telegram-Version f?r Android-Ger?te, die ?ber gef?lschte Internetseiten verbreitet wird, wie z. B. ?ber den Webcam-Dienst Shagle. Wer sich auf der Fake-Seite die Telegram-App herunterl?dt, erh?lt eine voll funktionsf?hige, infizierte Version des Messengers. Die gef?lschte App kann weitere Chat- und Social-Media-Apps, die auf dem gleichen Ger?t installiert sind, aussp?hen und auf eingehende Benachrichtigungen zugreifen. Laut der ARAG IT-Experten kann die trojanisierte Telegram-Version nicht auf Ger?ten installiert werden, auf denen bereits eine Telegram-App vorhanden ist.

Weitere interessante Informationen unter:
https://www.arag.de/rechtsschutzversicherung/internet-rechtsschutz/internetrecht-ratgeber/

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