Lesen reduziert Stress beim Arzt- oder Krankenhausbesuch

Lesen reduziert Stress beim Arzt- oder Krankenhausbesuch

Lesezirkel-Mappen bieten eine preiswerte L?sung f?r die Praxis

D?sseldorf. Es sind genau sechs Minuten, die in einer Arztpraxis oder im Wartebereich eines Krankenhauses h?ufig dar?ber entscheiden, in welcher inneren Verfassung der Patient ist, kurz bevor die Behandlung beginnt: Aufgeregt, innerlich gestresst und nerv?s? Oder deutlich entspannter, gelassener und mental offener? Den Unterschied macht h?ufig eine Zeitschrift.

Denn Lesen beruhigt. Das belegen die Forschungsergebnisse einer Studie des kognitiven Neuropsychologen Dr. David Lewis von der University of Sussex zur Stress-Forschung: Bereits sechs Minuten Lesen reichen aus, damit der Stress-Level um mehr als zwei Drittel sinkt.* Damit wirkt Lesen schneller und besser als viele andere Methoden, um den Stress und die ?ngstlichkeit von Patienten unmittelbar vor Behandlungsbeginn zu reduzieren, gerade vor invasiven Eingriffen.

Aus einer Studie geht hervor, dass das Lesen eines Romans oder einer Zeitung f?r nur sechs Minuten am Tag das Stressniveau effektiv um 68% senken kann.

“Der Arzt- oder Krankenhausbesuch f?ngt im Wartebereich an. Hier ist der erste physische Touchpoint in der Arzt-Patienten-Beziehung. Patienten brauchen das Gef?hl, dass man sich bereits hier um sie k?mmert und eine Atmosph?re schafft, die entspannend wirkt, gerade weil die Aufregung direkt vor Behandlungsbeginn h?ufig gro? ist. Lesen ist in dieser Situation ein mentaler Anker”, sagt Philipp Br?ck, Gesch?ftsf?hrer im Verband Deutscher Lesezirkel mit Sitz in D?sseldorf.
* Galaxie-Stress-Forschung. Mindlab International, Universit?t Sussex, 2009
Eine Einsch?tzung, die die Zahn?rzte G?lay und ?mit Erdal aus ihrer Praxis in D?sseldorf kennen: “Das Lesen in den Zeitschriften wirkt sich sehr positiv und entspannend auf die gesamte Behandlungssituation aus. Unsere Patienten f?hlen sich dadurch sehr willkommen. Wir beziehen deshalb seit Jahren eine breite Auswahl an Zeitschriften ?ber den Lesezirkel.”

Insgesamt mehr als 50.000 Arztpraxen und Krankenh?user in Deutsch-land nutzen bereits heute Lesezirkel-Mappen, lieferbar aus einer Auswahl von rund 300 Zeitschriften – deutlich preiswerter als im normalen Abo, aktuell im w?chentlichen Bezug und frei Haus zugestellt.

Auslage von Lesezirkel-Zeitschriften in Wartezimmer erlaubt
Inzwischen ist die Auslage von Zeitschriften wieder ausdr?cklich erlaubt. Zwischenzeitlich hatte dieses Thema verschiedentlich zu Irritationen und Verunsicherungen gef?hrt. Denn zu Beginn der Pandemie hatte die Bundeszahn?rztekammer (BZ?K) wegen des m?glichen ?bertragungsrisikos ?ber Oberfl?chen vorsichtshalber zun?chst dazu geraten, die Auslage von Zeitschriften und Zeitungen im Wartezimmer von Arztpraxen vorerst einzustellen. Diese Empfehlung hat sie inzwischen aufgrund der niedrigen Infektionszahlen und fehlender Evidenz zur?ckgenommen. Und auch die Berufsgenossenschaft (BGW) gibt gr?nes Licht – unter Ber?cksichtigung der Hygieneregeln. Denn nach allen bisherigen Erkenntnissen zur ?bertragung von Coronaviren ?ber das Ber?hren von Oberfl?chen kommt das Bundesinstitut f?r Risikobewertung zu dem Ergebnis: “Dem BfR sind bisher keine Infektionen mit SARS-CoV-2 ?ber diesen ?bertragungsweg bekannt.”

Keywords:Gesundheit, Lesen, Zeitschriften, Lesezirkel

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