SAVE Wildlife Conservation Fund feiert zehnjähriges Jubiläum

SAVE Wildlife Conservation Fund feiert zehnjähriges Jubiläum

Internationaler Artenschutz made in W?lfrath:

Auf den ersten Blick wirkt der Zweckbau im W?lfrather Gewerbegebiet eher funktional. Kaum einer ahnt, dass seit nunmehr zehn Jahren hinter diesen Mauern internationaler Artenschutz koordiniert wird.
SAVE Wildlife hat in dieser Zeit eine Menge auf die Beine gestellt: insgesamt 25 Umweltbildungsprojekte f?r Kinder rund um das ber?hmte artenreiche Okavango-Delta in Botswana, Wolfsschutz in Polen oder die Kampagne gegen Regenwaldabholzung in Kamerun – um nur einige Beispiele zu nennen.

Initiator und Motor des Engagements ist der W?lfrather Unternehmer Lars Gorschl?ter. Der Gesch?ftsf?hrer des Automobilzulieferers GOTEC Group kam vor vielen Jahren von einer Afrika-Reise nach Deutschland zur?ck: einerseits tief beeindruckt von dem gro?en Wildreichtum, andererseits schockiert, dass Wildtiere so stark bedroht sind. Denn egal ob L?we, Wildhund oder Hy?ne: Die Probleme sind die gleichen wie hierzulande mit dem Wolf: Rei?t ein Raubtier Nutztiere, wird es schlimmstenfalls get?tet. “Angefangen haben wir als Artenschutzstiftung, die sich um aussterbende und bedrohte Tierarten in Afrika k?mmert, mit dem Schutz von L?wen und Wildhunden” erinnert sich der 51j?hrige Unternehmer r?ckblickend. “Dann wurde uns ziemlich schnell klar, dass wir diese Tiere niemals retten k?nnen, wenn wir nicht schon heute in die Kinder investieren”.
So kamen zu L?we & Co recht schnell Umweltbildungsprojekte f?r benachteiligte Kinder – viele unter ihnen Aids-Waisen – dazu sowie Forschungsstipendien f?r botswanische Studenten, die sich eine solch fundierte Ausbildung niemals leisten k?nnten.
Nach dem Motto “Du kannst nur sch?tzen, was du liebst”, zielen alle 25 Umweltbildungsprojekte auf Sensibilisierung f?r die Natur ab. Sie sollen m?glichst fr?h die Achtung vor dem Leben erzeugen. “Wir begeistern in verschiedenen Bildungsprogrammen bereits Kinder f?r die Sch?tze der Wildnis” . Davon versprechen wir uns ein H?chstma? an Nachhaltigkeit.” SAVE Wildlife hat eigene Lehrb?cher und -Pl?ne erstellt, es gibt Spielgruppen und Hausaufgabenbetreuung. Bisher haben ?ber 14.000 Kinder an den Projekten teilgenommen. Das geht nicht ohne F?rderer und Sponsoren.
Einer, der fast von Anfang an dabei war, ist Franz Weiss, Gesch?ftsf?hrer der GZFA und Afrika-Fan. Er hat die N?te benachteiligter Kinder vor Ort erfahren: “Ich m?chte SAVE in der Umweltbildung unterst?tzen den Kindern vermitteln, dass im ?kotourismus wirkliche Berufsm?glichkeiten f?r sie liegen”, meint er. Das helfe den Kindern und dem Artenschutz.

Auch Sofortma?nahmen werden von W?lfrath aus koordiniert: Wenn etwa durch die anhaltende D?rre 168 Flusspferde in Botswana zu verdursten und zu verhungern drohen, installiert SAVE kurzerhand eine Pumpe, die das lebensrettende Nass zutage bef?rdert. Eine Heulieferung aus S?dafrika rettet die Tiere vor dem Hungertod. Oder wenn ein internationaler Konzern in gro?em Stil Regenwald in Kamerun abholzen will, koordiniert SAVE Wildlife eine gro?e Aufkl?rungskampagne ?ber Palm?l, nimmt Kontakt mit dem deutschen Entwicklungsministerium auf und bezahlt Anw?lte in Kamerun, die die indigene Bev?lkerung in ihren Landrechten vertreten. 70.000 Hektar Regenwald sind so vor dem Kahlschlag gerettet worden. Damit deutsche Firmen diese Umweltzerst?rung nicht f?rdern, hat SAVE daraufhin die Kampagne ZeroPalm?l gestartet um europ?ische Unternehmen und Superm?rkte zu ?berzeugen, auf Palm?l zu verzichten.
Nat?rlich hat sich SAVE auch f?r die kommenden Jahre ambitionierte Ziele gesetzt. Neben dem Aufbau weiterer Schul- und Spielgruppen in Botswana, koordiniert SAVE Wildlife auch Kooperationen zwischen Bildungseinrichtungen in Deutschland und Afrika: In verschiedenen lokalen Schulen rund um W?lfrath und Velbert sollen spezielle Unterrichtsstunden zu Themen wie Umweltbildung und Artenschutz stattfinden, so der Plan.

Heute, nach zehn Jahren ist Unternehmer und SAVE-Gr?nder Lars Gorschl?ter selbst ein wenig ?berrascht, was man alles auf die Beine stellen kann, wenn man es wirklich will. “Geht nicht, gibt’s nicht!” ist sein Motto. Der Familienvater m?chte alles tun, damit ihn seine Kinder und Enkel nicht eines Tages fragen, warum er nichts dagegen getan hat, dass die L?wenpopulation um bis zu 90% eingebrochen ist und sie diese Tiere eines Tages wom?glich nur noch im Zoo bewundern d?rfen.

Keywords:SAVE Wildlife Conservation Fund, Artenschutz, W?lfrath, GOTEC Group, Okavango-Delta,

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