Vom Geld ausgeben ist noch niemand reich geworden

Vom Geld ausgeben ist noch niemand reich geworden

Am letzten Samstag des Monats November wird j?hrlich der Kauf-Nix-Tag zelebriert, um ein sensibleres Verst?ndnis f?r Konsum zu schaffen. Den meisten Menschen mangelt es daran, denn unsere Bed?rfnisse sind unendlich. Ist eines befriedigt und der Wunsch erf?llt, entstehen sofort neue Gel?ste, die gestillt werden wollen.
Das ist nicht allein die Schuld von uns Menschen, wir werden in die Richtung des exzessiven Konsums gelenkt. Materieller Besitz ist enorm wichtig, entscheidet ?ber den sozialen Stand eines Menschen und leider auch dar?ber, wie er wahrgenommen wird. Hinzu kommt die Marketingindustrie, die sich tagt?glich damit besch?ftigt, wie in uns Menschen neue Bed?rfnisse geschaffen werden, f?r die daraufhin Produkte entwickelt werden.
In den Urspr?ngen der Menschheit waren die Bed?rfnisse gegeben, man hatte Hunger, versp?rte K?lte oder ben?tigte eine sichere Unterkunft. Man suchte nach Mitteln, um die Bed?rfnisse zu befriedigen. Heutzutage ist es andersrum, es werden Produkte und Dienstleistungen entwickelt und daraufhin ?berlegen sich die Marketing Spezialisten, welche Bed?rfnisse davon angesprochen und erf?llt werden k?nnten.
In unserer westlichen Welt mangelt es uns kaum an etwas, nicht in materieller Hinsicht. Wir haben rund um die Uhr die M?glichkeit, Geld auszugeben und zu konsumieren. Dass aus dieser allzeitigen Verf?gbarkeit eine Gleichg?ltigkeit und Sucht entstehen kann, ist leicht nachzuvollziehen. Dieser Konsum zieht allerdings einen langen Rattenschwanz nach sich.
Die Ressourcen unserer Erde werden ersch?pft, Barrieren missachtet und die Nachhaltigkeit ger?t beim Kaufen in Vergessenheit. Der Klimawandel wird stark von unseren ma?losen Bed?rfnissen beeinflusst und wir schaffen es nicht, diese f?r unsere eigene Zukunft einzuschr?nken.
Neben dem umweltlichen Aspekt wirkt sich dieses Konsumverhalten enorm auf die finanzielle Situation der Menschen aus. Fast jeder Dritte schafft es nicht, am Ende des Monats einen Teil seines Einkommens beiseite getan zu haben. Stattdessen h?ngt das hart erarbeitete Geld in Form von Fast Fashion im Kleiderschrank, steht als frisch geleaster Wagen in der Garage oder endete als verdorbene Lebensmittel im M?ll, weil wieder viel zu viel davon eingekauft wurde.
Was kann man dagegen tun, dass es zur Gewohnheit wurde, unbedacht einzukaufen?
Zum einen kann sich jeder eigene Regeln aufstellen. Zum Beispiel legt man fest, immer eine Nacht dar?ber zu schlafen, wenn man mehr als 100,- ? ausgeben m?chte. Zudem sollte man zehn Prozent seines Einkommens sparen, im besten Fall in altbew?hrten Investmentfonds. Wer regelm??ige Spareinzahlungen t?tigt, kommt nicht erst in die Versuchung, das Geld auszugeben, weil es gleich zu einer sicheren Verwahrstelle flie?t.
Mit dieser Sparmentalit?t sorgt man einerseits daf?r, finanziell frei zu werden, andererseits unterbindet man unn?tigen Konsum und leistet einen wichtigen Beitrag f?r die Mitmenschen und Umwelt.

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