Fußboden neu, Knie kaputt: Vorsicht beim Heimwerken

R+V-Infocenter: Langes Arbeiten auf den Knien oder im Fersensitz belastet die Gelenke

Fußboden neu, Knie kaputt: Vorsicht beim Heimwerken

(Bildquelle: Pixabay)

Wiesbaden, 18. März 2025. Parkett abschleifen, Laminat verlegen, Teppich anpassen: Ein neuer Fußboden ist für geschickte Heimwerker keine Hürde. Doch langes Arbeiten auf den Knien oder im Fersensitz belastet die Gelenke stark – und kann schmerzhafte Folgen haben. Das Infocenter der R+V Versicherung rät deshalb zu besonderer Vorsicht.

Lassen sich Arbeiten in Bodennähe nicht vermeiden, sind Schutzmaßnahmen besonders wichtig. „Wer viel und lange kniend arbeitet, riskiert unter anderem Entzündungen des Schleimbeutels oder Probleme mit dem Meniskus“, erklärt Torben Thorn, Gruppenleiter Arbeitssicherheit, Gesundheitsschutz und Umweltmanagement bei der R+V Versicherung. Gymnastikmatten oder Schaumstoffkissen entlasten die Gelenke spürbar, weil sie für einen weichen, rutschfesten und trockenen Untergrund sorgen. Noch besser sind jedoch Knieschoner, Kniepolster oder spezielle Kniekissen. „Gerade bei längeren Arbeiten empfiehlt sich ein passender Knieschutz mit CE-Zeichen“, ergänzt Thorn.

Zwischendurch aufstehen entlastet die Knie
Neben dem richtigen Schutz spielt auch Abwechslung eine zentrale Rolle. „Spätestens nach 30 Minuten im Knien sollten Heimwerker ihre Haltung ändern – am besten aufstehen, ein paar Schritte gehen oder sich kurz dehnen. Das entlastet nicht nur die Knie, sondern den gesamten Bewegungsapparat, auch bei Rückenproblemen“, sagt Thorn. Treten während der Arbeit Schmerzen auf, gilt: sofort unterbrechen und das Gelenk schonen. Halten die Beschwerden an, sollten die Heimwerker ärztlichen Rat einholen.

Viele Tätigkeiten lassen sich mit einfachen Hilfsmitteln deutlich knieschonender erledigen. Teleskopstangen ermöglichen zum Beispiel eine aufrechte Haltung beim Streichen, Bohren oder Kehren. Arbeitstische, Gartenhocker oder Kniebänke entlasten bei Arbeiten in Bodennähe. Ebenfalls praktisch: Werkzeugtaschen oder Gürtelsysteme halten alles griffbereit – häufiges Bücken, Drehen oder Aufstehen entfällt.

Weitere Tipps des R+V-Infocenters:
– Immer vorsichtig in die Knie gehen, nicht „fallen lassen“ – ein harter Aufprall stresst das Gelenk zusätzlich.
– So oft wie möglich im Stehen arbeiten, also beispielsweise an einem Tisch das Zuschneiden erledigen.
– Auch Gartenarbeit kann die Knie stark beanspruchen. Deshalb im Freien ebenfalls Schutzmaßnahmen beachten.
– Eine gut trainierte Muskulatur stabilisiert die Knie und hilft, die Belastung für die Gelenke zu senken.

Das R+V-Infocenter wurde 1989 als Initiative der R+V Versicherung in Wiesbaden gegründet. Es informiert regelmäßig über Service- und Verbraucherthemen. Das thematische Spektrum ist breit: Sicherheit im Haus, im Straßenverkehr und auf Reisen, Schutz vor Unfällen und Betrug, Recht im Alltag und Gesundheitsvorsorge. Dazu nutzt das R+V-Infocenter das vielfältige Know-how der R+V-Fachleute und wertet Statistiken und Trends aus. Zusätzlich führt das R+V-Infocenter eigene Untersuchungen durch: Die repräsentative Langzeitstudie über die „Ängste der Deutschen“ ermittelt beispielsweise bereits seit 1992 jährlich, welche wirtschaftlichen, politischen und persönlichen Themen den Menschen am meisten Sorgen bereiten.

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